Die Sanierung der Schillerbrücke hat begonnen. Am Montag wurde die Baustelleneinrichtung gestartet und die Fahrbahn verengt. Während der Arbeiten soll jeweils eine Fahrspur je Fahrtrichtung beibehalten werden. Die Maßnahme ist nach Angaben der Verwaltung bis Herbst 2027 geplant. Das Tiefbauamt kündigte an, bei kurzfristig notwendigen weiteren Verkehrseinschränkungen rechtzeitig zu informieren.
Verkehr und Einschränkungen
Die Schillerbrücke gehört zur Bundesstraße B13 und ist eine von drei städtischen Straßenbrücken über die Donau. Die vierstreifige Brücke quert den Fluss sowie zwei innerstädtische Straßen. Durch die Baustelleneinrichtung ist die Fahrbahn vorübergehend verengt. Der Verkehr soll so lange wie möglich auf einer Spur je Richtung geführt werden, um die Verkehrsbelastung zu begrenzen.
Geplanter Umfang der Arbeiten
Die umfassende Instandsetzung umfasst die Erneuerung der Abdichtung und der Brückenkappen sowie den Austausch der Fahrbahnbeläge. Zudem sollen Schutzeinrichtungen und die Beleuchtung erneuert werden. Weiterer Bestandteil ist der Austausch der Lager und die Betoninstandsetzung. Die Arbeiten zielen auf eine grundlegende Sanierung der Spannbetonbrücke ab.
Bauhistorie und Kosten
Die Brücke wurde 1964 errichtet. Sie ist 192 Meter lang und 23 Meter breit. Eine letzte Sanierung erfolgte 1997, nach fast drei Jahrzehnten ist nun erneut eine grundlegende Instandsetzung notwendig. Die Projektgenehmigung des Stadtrats sieht Gesamtkosten in Höhe von rund sechs Millionen Euro vor.
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