Starker Schneefall in der Nacht auf Montag hat den kommunalen Winterdienst in Ingolstadt zu einem groß angelegten Einsatz gezwungen. Oberbürgermeister Dr. Michael Kern begleitete ab 3.30 Uhr die Mannschaften der Ingolstädter Kommunalbetriebe, um sich vor Ort ein Bild von Lage und Strategie zu machen.
Einsatzumfang und Route
Nach Angaben der Stadt waren alle verfügbaren Räum- und Streufahrzeuge sowie rund 60 Beschäftigte im Einsatz. Zwölf Lastkraftwagen und acht Schmalspurfahrzeuge fuhren die festgelegten Routen ab. Der kommunale Winterdienst ist für etwa 1.000 Räumkilometer an Straßen und rund 285 Kilometer an Radwegen zuständig.
Zusätzlich arbeiteten Handtrupps an mehr als 2.000 Gefahrenstellen. Zu diesen Orten zählen unter anderem Bushaltestellen, Brückenwege, Fußgängerüberwege und Kreuzungsbereiche, die separat betreut und geräumt werden müssen.
Vor Ort: Bürgermeister und Einsatzleitung
Einsatzleiter Andreas Staudacher erläuterte dem Oberbürgermeister die aktuelle Lage und die speziellen Herausforderungen dieses schneereichen Winters. Dr. Kern begleitete unter anderem einen großen Schneeräumer in Richtung Etting und half am Viktualienmarkt beim Freischaufeln von Stufen mit.
Im Betriebshof informierte sich der Oberbürgermeister über die logistischen Abläufe. Vorgestellt wurden Werkstatt und Einsatzleitung, die Lager für Blähschiefer und Salz sowie die betriebseigene Soleanlage.
Dr. Kern sagte: „Mir war wichtig, mir vor Ort ein Bild von der Lage und den Abläufen zu machen. Was hier ab den frühen Morgenstunden geleistet wird, verdient großen Respekt. Dafür danke ich allen, die nahezu rund um die Uhr für uns im Einsatz sind.“
Herausforderungen des außerordentlichen Winters
Die Stadt bezeichnete den Wintereinsatz als besonders anspruchsvoll. Hohe Schneemengen und zahlreiche Gefahrenstellen erfordern koordinierte Abläufe und den Einsatz unterschiedlicher Fahrzeugtypen. Die Kombination aus großflächigem Räumen und punktuellen Handarbeiten sollte sicherstellen, dass sowohl Hauptverkehrsachsen als auch Fußwege und Haltestellen passierbar bleiben.
Die Stadtverwaltung betont, dass der Einsatz mit vorhandenen Kräften und Materialressourcen bewältigt wurde. Weitere Informationen zu Räumplänen und Verkehrsbeeinträchtigungen teilte die Stadtverwaltung nach Ende des Einsatzes mit.
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