Freitag, 10.04.2026

Augsburg bereitet seine Brunnen ab 7. April für die Saison vor

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Ab Dienstag, 7. April, beginnen die Stadt Augsburg und die Stadtwerke Augsburg mit der Wiederinbetriebnahme der Brunnen. Die Arbeiten umfassen das Entfernen der Winterabdeckungen, die Reinigung der Becken, das Einbauen der Beleuchtung sowie das Einstellen von Pumpen, Filtern und Düsen. Insgesamt sollen die Maßnahmen rund zwei Wochen dauern, bis alle Anlagen für die neue Saison bereitstehen.

Arbeiten, Ablauf und Pflege

Das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Stadt führt die Arbeiten gemeinsam mit den Stadtwerken durch. Zunächst werden die Abdeckungen von etwa 15 Zier- und Prachtbrunnen entfernt. Anschließend werden die Becken gereinigt und die Brunnenbeleuchtung wieder eingebaut, sodass die Figuren auch am Abend sichtbar sind. Nachdem das Wasser eingefüllt ist, werden Pumpen und Filter gestartet und die Düsen eingestellt. Im Sommer werden die Brunnen wöchentlich kontrolliert und gereinigt.

Trinkwasserbrunnen werden parallel aktiviert

Parallel zu den großen Brunnen schalten die Stadtwerke bis Mitte April 28 Trinkwasserbrunnen in und um Augsburg wieder frei. Die öffentlichen Zapfstellen stehen in der Innenstadt sowie an Orten wie der Schwedenstiege, dem Wittelsbacher Park und dem Siebentischwald zur Verfügung. Die Nutzung ist kostenlos. Die Stadt weist darauf hin, dass das Mitbringen eigener Trinkgefäße zur Vermeidung von Plastikmüll beiträgt. Die Trinkwasserbrunnen sind voraussichtlich bis Mitte Oktober in Betrieb und werden dann für die Winterperiode außer Betrieb genommen.

Historische Brunnen und Schutz der Figuren

Zu den bedeutenden Anlagen zählen die Monumentalbrunnen Augustusbrunnen, Merkurbrunnen und Herkulesbrunnen. Sie sind Teil des UNESCO Welterbes Augsburger Wassermanagement System und gelten als kunsthistorisch herausragend. Die Brunnen stammen von den Bildhauern Hubert Gerhard und Adriaen de Vries. Neue Winterabdeckungen ermöglichen seit einigen Jahren, die Brunnenfiguren auch in der kalten Jahreszeit zu sehen. Die Originale der Figuren werden im Maximilianmuseum verwahrt.

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