Donnerstag, 13.08.2026

Regensburg gehört bei installierter Photovoltaikleistung zu den Spitzenstädten im bundesweiten Vergleich

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Die Stadt Regensburg nimmt seit Ende Juli am sogenannten Wattbewerb teil, einem bundesweiten Vergleich zum Ausbau von Photovoltaik. In der Wertung belegt die Stadt im Zubau seit 2020 Platz 14 und liegt bei der insgesamt installierten Leistung unter den teilnehmenden Großstädten auf Platz neun von insgesamt 72, wie Bürgermeisterin Dr. Helene Sigloch hervorhob. Sie betonte, viele Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen beteiligten sich bereits durch Solaranlagen auf Dach oder Balkon oder durch Beteiligungen an Bürgerenergieprojekten.

Wattbewerb: Was gemessen wird

Der Wettbewerb vergleicht kommunale Fortschritte beim Ausbau der Solarenergie. Bewertet werden sowohl die kumulierte Leistung aller registrierten Photovoltaikanlagen innerhalb einer Kommune als auch die seit 2020 zusätzlich errichtete Leistung. Die Platzierung verdeutlicht, wie gut eine Stadt in den vergangenen Jahren Solarkapazitäten aufgebaut hat und wie stark im laufenden Jahrzehnt nachgerüstet wurde.

Förderung und steigende Nachfrage

Das Interesse an städtischen Zuschüssen für Photovoltaik bleibt hoch. Im laufenden Jahr sind in Regensburg bereits mehr als 200 Anträge eingegangen. Die Stadt hat jetzt die Antragstellung für die Programme Regensburg effizient und Regensburg resilient vollständig digitalisiert. Frederico Skarban, Klimaschutzmanager der Stadt, erklärte, dadurch werde die Antragstellung erleichtert und der Zugang zu Förderangeboten für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen verbessert.

Praktische Angebote für Hauseigentümer

Für Eigentümerinnen und Eigentümer, die prüfen wollen, ob ihr Dach für Photovoltaik geeignet ist, steht ein städtisches Solarpotenzialkataster zur Verfügung. Es liefert eine erste Einschätzung zur Eignung von Dachflächen und dient als Orientierung für weitere Planungen. Die Stadt sieht in ihrer Teilnahme am Wettbewerb auch ein Mittel, das bürgerschaftliche Engagement für die Energiewende sichtbarer zu machen und den weiteren Ausbau der Solarenergie zu unterstützen.

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