Vom 4. bis 24. Juli 2026 nimmt Augsburg erneut an der internationalen Kampagne STADTRADELN teil. Einwohnerinnen und Einwohner, Berufstätige, Vereinsmitglieder und Schüler sind aufgerufen, in Teams oder als Einzelne möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln. Ziel ist nicht nur die Förderung des Radverkehrs, sondern auch der Beitrag zum Klimaschutz, insbesondere durch das Ersetzen sonst mit dem Auto zurückgelegter Strecken.
Teilnahmebedingungen und Erfassung
Mitmachen kann jede Person, die in Augsburg lebt, hier arbeitet, Mitglied eines Vereins ist oder eine Schule besucht. Die Teilnahme ist sowohl in bestehenden Teams als auch in neu gegründeten Gruppen oder als Einzelperson möglich. Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums werden die gefahrenen Kilometer entweder online eingetragen oder mit der STADTRADELN App aufgezeichnet. Für die aktivsten Teilnehmenden und die erfolgreichsten Teams sind im Herbst Preise vorgesehen. Anmeldungen sind über die städtischen Kanäle möglich.
Schulradeln als bayerweiter Wettbewerb
Schulen können sich darüber hinaus dem bayernweiten Schulradeln anschließen. Zum fünften Mal haben Schülerinnen und Schüler in Augsburg die Möglichkeit, ihre Kilometer in einem schulischen Wettbewerb zu sammeln. Die für das Schulradeln erfassten Strecken werden gleichzeitig in die Kommunewertung eingerechnet, sodass der Beitrag der Schulen direkt in die Bilanz der Stadt einfließt.
Motivation aus der Stadtverwaltung
Der Baureferent der Stadt betont die Bedeutung des Fahrrads als festen Bestandteil städtischer Mobilität und ruft dazu auf, die Aktion als Anlass zu nehmen, häufiger auf das Rad umzusteigen. Radfahren verbinde Umweltschutz und Gesundheit, so die Linie aus der Verwaltung, und sollte nach Ansicht der Verantwortlichen auch über die drei Aktionswochen hinaus praktiziert werden.
Rückblick auf 2025
Im Vorjahr nahmen 5 160 Menschen an der Aktion in Augsburg teil. Insgesamt wurden 1 115 314 Kilometer gesammelt, was nach Angaben der Organisatoren einer Einsparung von rund 183 Tonnen CO2 entspricht. Die Zahlen werden in diesem Jahr als Messlatte gelten, wenn es darum geht, das Engagement der Stadtgemeinschaft zu beurteilen.
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